Biopsie

Biopsie

Der Pap-Abstrich ist ein Screening-Test, aber keine Diagnose. Wenn der Abstrich auffällig ist, muss Gewebe entnommen und histologisch untersucht werden. Die Biopsie unter kolposkopischer Sicht ist der Goldstandard: Sie stellt sicher, dass die Probe aus dem am stärksten veränderten Areal stammt. Ein Kolposkop mit guter Optik und ergonomischem Design ist dabei unverzichtbar.

Die Kunst der gezielten Probenentnahme

Eine Biopsie ist nur so gut wie ihre Lokalisation. Wird die Probe aus dem falschen Areal entnommen, kann das Ergebnis falsch negativ sein. Die Kolposkopie löst dieses Problem: Unter Vergrößerung wird das am stärksten veränderte Areal identifiziert, genau dort erfolgt die Probenentnahme.

Die Beurteilung nach Essigsäure-Applikation zeigt, wo die Läsion am ausgeprägtesten ist. Die Intensität des essigweißen Effekts, die Schärfe der Ränder, die Gefäßmuster: All diese Zeichen weisen auf das Areal mit dem höchsten Dysplasiegrad. Hier sollte die Biopsie erfolgen.

Die Vergrößerung muss während der Probenentnahme ausreichend sein, um das Zielareal sicher zu treffen, aber nicht so hoch, dass die Übersicht verloren geht. Der Vergrößerungswechsler oder Zoom ermöglicht die optimale Anpassung: Höhere Vergrößerung für die Identifikation des Areals, mittlere Vergrößerung für die Entnahme.

Die Tiefe der Biopsie spielt eine wichtige Rolle. Oberflächliche Proben können das wahre Ausmaß einer Läsion unterschätzen, zu tiefe Proben verursachen unnötige Blutungen. Die dreidimensionale Darstellung durch das Kolposkop hilft bei der Einschätzung der optimalen Tiefe.

Die Kunst der gezielten Probenentnahme

Eine Biopsie ist nur so gut wie ihre Lokalisation. Wird die Probe aus dem falschen Areal entnommen, kann das Ergebnis falsch negativ sein. Die Kolposkopie löst dieses Problem: Unter Vergrößerung wird das am stärksten veränderte Areal identifiziert, genau dort erfolgt die Probenentnahme.

Die Beurteilung nach Essigsäure-Applikation zeigt, wo die Läsion am ausgeprägtesten ist. Die Intensität des essigweißen Effekts, die Schärfe der Ränder, die Gefäßmuster: All diese Zeichen weisen auf das Areal mit dem höchsten Dysplasiegrad. Hier sollte die Biopsie erfolgen.

Die Vergrößerung muss während der Probenentnahme ausreichend sein, um das Zielareal sicher zu treffen, aber nicht so hoch, dass die Übersicht verloren geht. Der Vergrößerungswechsler oder Zoom ermöglicht die optimale Anpassung: Höhere Vergrößerung für die Identifikation des Areals, mittlere Vergrößerung für die Entnahme.

Die Tiefe der Biopsie spielt eine wichtige Rolle. Oberflächliche Proben können das wahre Ausmaß einer Läsion unterschätzen, zu tiefe Proben verursachen unnötige Blutungen. Die dreidimensionale Darstellung durch das Kolposkop hilft bei der Einschätzung der optimalen Tiefe.

Gezielte Probenentnahme

Die Vergrößerung zeigt das am stärksten veränderte Areal. Die Biopsie erfolgt exakt dort, wo die Dysplasie am ausgeprägtesten ist. Keine Zufallstreffer, keine falsch negativen Ergebnisse.

Schneller Vergrößerungswechsel

Der 3-fach oder 5-fach Wechsler ermöglicht schnellen Wechsel zwischen Übersicht und Detail. Für die Identifikation des Areals hohe Vergrößerung, für die Entnahme mittlere Vergrößerung.

Grünfilter für Gefäßidentifikation

Atypische Gefäße markieren oft die am stärksten dysplastischen Bereiche. Der Grünfilter macht sie sichtbar und weist den Weg zur optimalen Biopsiestelle.

Dokumentation der Biopsiestelle

Mit dem ViCo S HD wird die Entnahmestelle dokumentiert. Die Korrelation zwischen Histologie und kolposkopischem Befund wird nachvollziehbar.

Ergonomischer Arbeitsplatz

Der T-Griff ermöglicht sichere Führung des Kolposkops während der Biopsie. Die Positionierung bleibt stabil, beide Hände bleiben frei für die Entnahme.

Empfohlene Modelle

Empfohlene Modelle

KP 3000 / KP 3000 S

Für die routinemäßige kolposkopisch gesteuerte Biopsie bietet das KP 3000 alle erforderlichen Funktionen. Der 3-fach Vergrößerungswechsler ermöglicht schnellen Wechsel zwischen Übersicht und Detail.

Technische Eckdaten KP 3000:

  • Vergrößerung: 3-fach Vergrößerungswechsler

  • Vergrößerungsfaktoren mit Tubus f=125mm: 0,63 / 1,0 / 1,6

  • Resultierende Vergrößerung (Okular 20x, Objektiv 300mm): 6,5x / 10x / 16x

  • Sehfeld: 30mm / 18mm / 12mm

  • Grünfilter: Einschwenkbar

  • Handgriff: T-Griff für sichere Führung während der Biopsie

SOM 52 / SOM 42

Für anspruchsvollere Anforderungen bietet die SOM-Serie erweiterte Möglichkeiten. Der 5-fach Vergrößerungswechsler oder Zoom ermöglicht feinere Abstufungen.

Technische Eckdaten SOM 52:

  • Vergrößerung: 5-fach Wechsler oder Zoom 1:6

  • Vergrößerungsfaktoren (5-fach): 0,4 / 0,63 / 1,0 / 1,6 / 2,5

  • Resultierende Vergrößerung (Okular 20x, Objektiv 300mm): 3,4x / 5,4x / 8,5x / 13,6x / 21,2x

  • Sehfeld: 55mm / 35mm / 21,5mm / 13,2mm / 8,5mm

  • Optional: Blende zur Erhöhung der Schärfentiefe (ab 5-fach Wechsler)

  • Feinfokussierung: Bis 40mm manuell oder motorisch

Weitere Anwendungsbereiche

Weitere Anwendungsbereiche

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