

In der industriellen Fertigung entscheiden oft Mikrometer über Qualität oder Ausschuss. Oberflächenrisse, fehlerhafte Schweißnähte, poröse Beschichtungen – solche Mängel bleiben dem bloßen Auge verborgen, verursachen aber später kostspielige Reklamationen. Ein professionelles Stereomikroskop macht den entscheidenden Unterschied: Es zeigt, was sonst übersehen wird, und verwandelt die Qualitätsprüfung von einer Stichprobe in eine systematische Kontrolle.
Warum optische Vergrößerung in der Qualitätskontrolle unverzichtbar ist
Die visuelle Prüfung von Fertigungsteilen erfordert mehr als gutes Licht und scharfe Augen. Haarrisse in Oberflächen, kalte Lötstellen, Einschlüsse in Beschichtungen – diese Fehler zeigen sich erst unter Vergrößerung. Mit dem Stereomikroskop erkennen Prüfer die charakteristischen Strukturen und Farbunterschiede, die auf Qualitätsmängel hinweisen.
Das farbechte, dreidimensionale Bild der Kaps Stereomikroskope besitzt eine hohe Schärfentiefe, die auch kleinste Details sichtbar macht. Oberflächen lassen sich realistisch beurteilen, Materialfehler werden sofort erkennbar. Bei der Kontrolle von Schweißnähten zeigt sich der Wert guter Optik besonders deutlich: Poren, Risse und Bindefehler werden sichtbar, bevor das Teil die Fertigung verlässt.
Hohe Schärfentiefe
Das farbechte, dreidimensionale Bild der Kaps Stereomikroskope macht auch kleinste Details sichtbar. Oberflächenstrukturen in unterschiedlichen Ebenen bleiben durchgehend scharf – kein ständiges Nachfokussieren bei der Prüfung komplexer Geometrien.
Tageslichtqualität
Die LEDone Lichtquelle der SLM-Serie liefert Beleuchtung in Tageslichtqualität. Materialfarben werden unverfälscht wiedergegeben, Oberflächenfehler sind sofort erkennbar.
Ermüdungsfreies Arbeiten
Das ergonomische Design gestattet dem Prüfer ein genaues und ermüdungsfreies Arbeiten. Die aufrechte Sitzhaltung reduziert die Belastung auch bei Schichtarbeit erheblich.
Dokumentation auf Knopfdruck
Mit optionalem DSLR-Fototubus für Canon und Nikon oder HD-Fotoadapter für Sony Alpha lassen sich Befunde direkt dokumentieren. Mehrfach vergütete Antireflex High-End-Optik sorgt für formatfüllende, verzeichnungsarme Bilder.
Modulare Erweiterung
Das bewährte Baukastensystem ermöglicht die nachträgliche Adaptation von Zubehör jederzeit problemlos. Mitbeobachtereinrichtung für Schulungen oder Dokumentationszubehör lassen sich bei Bedarf ergänzen.
SLM 1 Das größere Tischmikroskop der SLM-Serie bietet maximale Stabilität für stationäre Prüfarbeitsplätze. Die große Grundplatte ermöglicht die Aufnahme größerer Bauteile, der lange Fokussiertrieb sorgt für Flexibilität bei unterschiedlichen Objekthöhen.
Technische Eckdaten SLM 1:
Grundplatte: 420 x 600 mm, kratzfrei beschichtet
Fokussiertrieb: 500 mm
Stativsäule: Rostfrei mit Klemmung
Vergrößerung: 3-stufiger Wechsler manuell (Standard), 5-stufig optional
Objektive: f=150 mm, f=200 mm
Beleuchtung: LEDone (Tageslichtqualität)
Binokulartubus: Schrägtubus f=159 mm 60° (Standard)
Okulare: 10x V, 12,5x V oder 20x V
SLM 2 Die kompakte Variante für Prüfarbeitsplätze mit begrenztem Platzangebot. Gleiche optische Qualität, kleinerer Platzbedarf – ideal für die Integration in bestehende Fertigungslinien.
Technische Eckdaten SLM 2:
Grundplatte: 300 x 400 mm, kratzfrei beschichtet
Fokussiertrieb: 300 mm
Stativsäule: Rostfrei mit Klemmung
Vergrößerung: 3-stufiger Wechsler manuell (Standard), 5-stufig optional
Objektive: f=150 mm, f=200 mm
Beleuchtung: LEDone (Tageslichtqualität)
Binokulartubus: Schrägtubus f=159 mm 60° (Standard)
Okulare: 10x V, 12,5x V oder 20x V
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