Parodontologie

Parodontologie

Die Parodontologie arbeitet an der Grenze zwischen sichtbar und unsichtbar. Das Zahnfleisch verbirgt, was darunter liegt: Taschen, Furkationen, Knochendefekte. Ein Dentalmikroskop bringt Licht ins Dunkel. Es zeigt die subgingivalen Strukturen in vergrößerter Darstellung und verwandelt die parodontale Therapie von einer taktilen in eine visuelle Disziplin. Was Sie sehen, können Sie behandeln.

Von der Tastdiagnose zur visuellen Kontrolle

Traditionell arbeitet die Parodontologie mit der Sonde. Taschentiefen werden gemessen, Blutungspunkte notiert, Furkationen ertastet. Doch die Sonde liefert nur indirekte Informationen. Das Mikroskop zeigt direkt: Wie sieht das Taschenepithel aus? Wo liegt Zahnstein verborgen? Wie ist der Knochen beschaffen?

Bei der subgingivalen Reinigung macht die Vergrößerung den Unterschied zwischen gründlich und oberflächlich. Konkremente, die ohne optische Hilfe übersehen werden, treten unter dem Mikroskop deutlich hervor. Die systematische Entfernung wird zur kontrollierten Prozedur statt zum Blindflug mit dem Ultraschallgerät.

Parodontalchirurgische Eingriffe profitieren besonders von der vergrößerten Darstellung. Bei der Lappenoperation zeigt das Mikroskop den Knochendefekt in allen Details. Regenerative Maßnahmen wie GTR oder Schmelzmatrixproteine lassen sich präzise platzieren. Der Nahtverschluss erfolgt unter Sicht, jeder Stich sitzt.

Die Beurteilung von Rezessionen und die Planung von Deckungsoperationen wird mit dem Mikroskop zur exakten Wissenschaft. Gewebedicken lassen sich einschätzen, die Schnittführung präzise planen, das Transplantat millimetergenau positionieren.

Von der Tastdiagnose zur visuellen Kontrolle

Traditionell arbeitet die Parodontologie mit der Sonde. Taschentiefen werden gemessen, Blutungspunkte notiert, Furkationen ertastet. Doch die Sonde liefert nur indirekte Informationen. Das Mikroskop zeigt direkt: Wie sieht das Taschenepithel aus? Wo liegt Zahnstein verborgen? Wie ist der Knochen beschaffen?

Bei der subgingivalen Reinigung macht die Vergrößerung den Unterschied zwischen gründlich und oberflächlich. Konkremente, die ohne optische Hilfe übersehen werden, treten unter dem Mikroskop deutlich hervor. Die systematische Entfernung wird zur kontrollierten Prozedur statt zum Blindflug mit dem Ultraschallgerät.

Parodontalchirurgische Eingriffe profitieren besonders von der vergrößerten Darstellung. Bei der Lappenoperation zeigt das Mikroskop den Knochendefekt in allen Details. Regenerative Maßnahmen wie GTR oder Schmelzmatrixproteine lassen sich präzise platzieren. Der Nahtverschluss erfolgt unter Sicht, jeder Stich sitzt.

Die Beurteilung von Rezessionen und die Planung von Deckungsoperationen wird mit dem Mikroskop zur exakten Wissenschaft. Gewebedicken lassen sich einschätzen, die Schnittführung präzise planen, das Transplantat millimetergenau positionieren.

Subgingivale Sicht

Die Vergrößerung macht sichtbar, was unter dem Zahnfleischrand verborgen liegt. Taschen, Konkremente und Knochendefekte werden direkt dargestellt statt nur ertastet.

Präzise Reinigung

Unter dem Mikroskop wird die subgingivale Reinigung zur kontrollierten Prozedur. Jedes Konkrement wird sichtbar, die Entfernung erfolgt vollständig und schonend.

Lüfterlose Beleuchtung

Die LED-Beleuchtung der SOM 4dent Serie arbeitet ohne Lüfter. Kein Aufwirbeln von Aerosolen bei der Ultraschall-Instrumentierung, hygienisches Arbeitsumfeld.

Modulare Nachrüstbarkeit

Das Kaps Baukastensystem ermöglicht den Einstieg mit dem Kaps 900 oder 1100 und spätere Aufrüstung zum Kaps 1400. Die Investition wächst mit den Anforderungen.

Ergonomie bei langen Behandlungen

Parodontale Therapien dauern oft länger als Standardbehandlungen. Der Schwenktubus 0-210° und das ergonomische Design beugen Ermüdung vor und erhalten die Konzentration.

Empfohlene Modelle

Empfohlene Modelle

Kaps 900

Für den kostengünstigen Einstieg in die mikroskopgestützte Parodontologie bietet das Kaps 900 bewährte Kaps-Optik zu einem attraktiven Preis.

Technische Eckdaten Kaps 900:

  • Vergrößerung: 5-fach apochromatischer Vergrößerungswechsler

  • Tubus: 0-210° Schrägtubus f=182mm

  • Objektiv: f=250mm mit Feinfokussierung

  • Beleuchtung: Integrierte LED, ca. 50.000h Lebensdauer

  • Montage: Wandmontage, Deckenstativ oder Rollstativ

Kaps 1100

Das Kaps 1100 bietet zusätzlichen Komfort durch die Balanciereinrichtung. Das modulare Baukastensystem erlaubt spätere Aufrüstung bis zum Kaps 1400.

Technische Eckdaten Kaps 1100:

  • Vergrößerung: 5-fach apochromatischer Vergrößerungswechsler

  • Tubus: 0-210° binokularer Schwenktubus

  • Objektiv: f=250mm mit Feinfokussierung 12mm

  • Beleuchtung: Integrierte LED

  • Positionierung: Balanciereinrichtung

  • Handgriffe: Komforthandgriffe

  • Aufrüstbar: Bis Kaps 1400 nachrüstbar

Weitere Anwendungsbereiche

Weitere Anwendungsbereiche

Entdecken Sie welches Mikroskop am besten für welche Anwendung geeignet ist